„Einfach mal nichts müssen“: Die Geschichte hinter meinem Claim

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Johanna Wienzek Einfach mal nichts müssen

Ein Claim ist ein technischer Begriff. Doch eigentlich ist es sehr viel mehr als das: ein Lebensgefühl, etwas, das mich gerade jetzt in diesem Augenblick am besten spiegelt. Und genau dieses Etwas ist der Motor meiner Arbeit, meines Wirkens. Ich habe seit einiger Zeit gespürt, dass mein bisheriger Claim – „Zurück in die Einfachheit“ – zwar nach wie vor genau das aussagt, was mir wichtig ist, jedoch war da etwas in mir, das weitergegangen war. Von der Einfachheit führte der Weg mich sozusagen ins NICHTS. Einfach mal nichts müssen. Diese vier Worte enthalten für mich so viel Raum für Entfaltung und Vitalität, dass ich sie zu meinem neuen Claim erkoren habe.

Meine bisherigen Claims in 25 Jahren Jin Shin Jyutsu:

  • Sei Dein eigenes Kraftwerk (2004 – 2009)
  • BE the smile (2009 – 2012)
  • In die Tiefe gehen (2013 – 2022)
  • Zeit und Raum für Dich (2022 – 2024)
  • Zurück in die Einfachheit (2024 – 2025)

Möchtest Du auch gern einfach mal nichts müssen? Ich unterstütze Dich gern dabei!

Was bedeutet „Einfach mal nichts müssen“?

Der Name ist Programm. In einer Welt voller Selbstoptimierung, To-Do-Listen und Erfolgsdruck auf allen Ebenen schaffe ich einen Gegenpol. Bei mir darf jeder Mensch einfach erstmal sein. Einfach ankommen. Und dann einfach mal nichts müssen. Während der Behandlungen, aber auch während der Selbsthilfekurse haben wir zu keiner Zeit ein Ziel, welches es zu erreichen gilt. Nichts muss gelöst werden, alles ist in Ordnung, genau so, wie es gerade ist.

Diese Haltung ist für Viele etwas ungewohnt. In unserer Gesellschaft ist es normal geworden, etwas zu tun, wenigstens doch bitteschön das Mindset optimal auszurichten, oder sich Ziele zu setzen und diese dann zackig zu erreichen. „Einfach mal nichts müssen?“ Das klingt fremd. Und es erfordert schon eine Menge „Ommmm“ und Aushalten, das kann ich auf jeden Fall sagen. Denn wie oft ist die Versuchung da, mit einer Ström-Session doch noch schnell etwas wegzuoptimieren? Mehr Kraft zu geben? Veränderung zu beschleunigen?

Das widerspricht jedoch so absolut dem Grundgedanken des Jin Shin Jyutsu. Mary Burmeister sprach immer davon, wir Menschen seien „human beings, not human doings“, also frei übersetzt: Wir SIND, anstatt zu TUN. Und so ist diese Lebens-Kunst in einer Welt voller Druck und Vorgaben eine Oase der Stille und Ent-Spannung im wahrsten Sinne des Wortes. Wir nehmen beim Strömen jegliche Anspannung raus, indem wir uns hingeben und voller Vertrauen die Weisheit unseres Körpers annehmen. Je weniger Druck und Muss, desto mehr Potenzial auf Entfaltung entsteht. Diese Erfahrung habe ich in mittlerweile 25 Jahren mit Jin Shin Jyutsu schon so oft gemacht, dass ich es gar nicht mehr zählen kann.

Am besten kenne ich es natürlich aus meiner eigenen Erfahrung mit der Jin Shin Jyutsu Selbsthilfe. Sobald ich etwas schnell und effizient „wegströmen“ will, funktioniert es nicht. Wenn ich mich jedoch ströme und einfach WEISS, dass genau das gelöst werden wird, was dran ist, kann ich mich total entspannen. Danach bin ich immer energiegeladen und irgendwie klarer. Ich schaue schon lange nicht mehr in eine Liste mit Symptomen, die es zu bearbeiten gilt. Warum auch? Da ich mich sowieso täglich ströme, weiß ich, dass alles seinen Gang geht.

Doch was ist eigentlich mit ganz konkreten Beschwerden? Auch hier habe ich meine Lektion gelernt. Immer wieder! Als ich 2000 mit dem Strömen begonnen habe, hatte ich bereits seit einigen Jahren eine (diagnostizierte) Weizenallergie. Natürlich hatte ich den Anspruch, dass diese doch bitteschön schnell zu verschwinden habe. Nun, es kam anders. Zwar war die Allergie zwischenzeitlich immer mal wieder kaum spürbar, sie kam jedoch in stressigen Zeiten immer wieder zurück. Dafür hat sich in all‘ den Ström-Jahren bei mir so Vieles zum Besseren verändert, dass ich diese Zielfixierung vollkommen vergessen habe. Strömen ist für mich tatsächlich ein Weg des Seins geworden, ganz unspektakulär und gänzlich ohne Erleuchtung. Irgendwann habe ich begonnen, eine feinere Wahrnehmung zu entfalten, und ich habe gespürt: puh, ich will einfach mal nichts müssen! Und so ist mein Claim geboren.

Warum ich genau jetzt mit „Einfach mal nichts müssen“ einen neuen Claim entwickelt habe!

Ich weiß, wie sehr meine eigenen Schultern sich entspannen, wenn ich diesen Satz laut ausspreche. Und ich habe bemerkt, dass meine Klientinnen genauso ticken wie ich (na klar, das Gesetz der Resonanz ist ja kein theoretisches Konstrukt). Wenn jemand zu einer Behandlung zu mir kommt, ist es immer wieder eine Wonne zuzuschauen, wie sämtlicher Stress sich verflüchtigt – allein bei der Aussicht auf eine Stunde nichts tun, bewirken, wegmachen, optimieren müssen. Ich habe diesen Satz – „Einfach mal nichts müssen“ – dann irgendwann einmal ausgesprochen, und das hat bei meinem Gegenüber ein Leuchten ausgelöst. Bingo! Das ist mein Lebensgefühl und meine Ethik, nur so möchte ich arbeiten! Bei mir gibt es also vor allem eines: einen ganz großen Raum für Nichts-Müssen.

Was ich mit „Einfach mal nichts müssen“ bewirken werde!

Es zeigt sich, dass der Bedarf nach „Nichts müssen“ sehr groß ist. Das ist zum einen unserem Zeitgeist geschuldet: Wir sind sehr häufig im Hamsterrad unterwegs, wollen mehr und mehr schaffen, und schaffen dabei leider viel zu wenig Räume für unsere Ruhezeit. Ich bin davon überzeugt, dass ich nicht nur in den Einzelbehandlungen, sondern auch in meinen Selbsthilfekursen die Fackel der Begeisterung entfachen kann. Schließlich ist auch die Strömgruppe so ein wundervoller Ort, an dem nichts MUSS. Es ist ein Ort für jede Einzelne, an dem sie einfach mal ihre Auszeit nimmt und das Strömen genießen kann.

Ich möchte mit meinem Claim Menschen für die Einfachheit des puren Seins und des Auftankens begeistern. Allein durch das Spüren entsteht eine Kraft und ein Bewusstsein für alles, was größer ist als unser Verstand! Und wenn es gelingt, in Kontakt mit diesem Anteil in uns selbst zu kommen, der weiß, dass alles schon da ist, was wir brauchen, kann eine Tiefenentspannung und eine Energetisierung stattfinden, die gänzlich unaufgeregt daherkommt. Wir können uns den Luxus erlauben, einfach mal nichts zu müssen.

Möchtest Du auch einfach mal nichts müssen?
Ich unterstütze Dich dabei!

Von Johanna Wienzek

ÜBER MICH: Ich bin Jin Shin Jyutsu Praktikerin aus Krefeld. Im Jahr 2000 habe ich Jin Shin Jyutsu, auch als "Strömen" bekannt, kennengelernt. Nach meiner Ausbildung zur Jin Shin Jyutsu Praktikerin und Selbsthilfelehrerin habe ich 2004 meine eigene Praxis gestartet. Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich diese Kunst bis heute mit so vielen Menschen teilen darf. Ich gebe Selbsthilfekurse und auch Einzelbehnadlungen. Mein Leitmotiv ist: Zurück in die Einfachheit. Es ist alles schon da! Ausserdem bin ich Bloggerin und ein Great Ager: ich ermutige Frauen, jenseits von Altersklischees ein großartiges Leben zu führen. Ich schreibe nicht nur darüber, sondern kombiniere es mit dem Strömen - ein einfacher, kraftvoller und äußerst effektiver Weg zur Selbstermächtigung. Mehr über mich findest Du hier: Über mich.

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