Jahresrückblick 2025: Tanzend auf der Achterbahn

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Johanna Wienzek Jahresrückblick 2025

Obwohl ich mich seit 25 Jahren mit Astrologie beschäftige, habe ich es dieses Jahr vollkommen verdrängt, dass wir uns im Jahr der Schlange befinden. Erst letzte Woche las ich wieder etwas darüber, und da gingen mir 1000 Lichter auf: Na klar, es ging dieses Jahr um Transformation! Es war von Häutung die Rede, davon, dass wir Altes abstreifen und uns dann befreit und unbeschwert ins Neue stürzen können. Und genau so hat sich das Jahr auch angefühlt, wie eine tiefgreifende Transformation. Somit ist mein Jahresrückblick 2025 auch eine Innenschau.

Da es ein intensives Jahr war, dachte ich zunächst, mein Rückblick würde heftig ausfallen. Denn dieses Jahr war eine Achterbahnfahrt! Doch je mehr ich in meinem Kalender und meinen Fotos (und in meinem Inneren) nachschaute, desto klarer wurde mir: Wow! Es war ein tolles Jahr! Ich habe lange nicht mehr so viel getanzt, bin ewig nicht mehr so viel gereist und habe ganz lange nicht mehr so viele Freunde und Freundinnen aus aller Welt getroffen. Ich habe meine Wurzeln (wieder)entdeckt, und ich habe beruflich gesehen Quantensprünge gemacht. Und: Es war für mich auch ein anstrengendes Jahr. Ich habe gesundheitlich gesehen Einiges wegstecken müssen, und dennoch gehe ich mit einem guten Gefühl ins Neue Jahr.

Meine privaten, gesundheitlichen und beruflichen Highlights in 2025

Privates Highlight: Die große Heimatwunde kann endlich heilen

Das Jahr beginnt bereits mit einem Highlight. Ich lerne endlich einige meiner polnischen Verwandten persönlich kennen! Ich bin seit 1977 in Deutschland (ich war 10, als wir von Polen nach Deutschland übersiedelten), und seither bin ich noch nicht wieder zu meinen Ursprüngen zurückgereist. Es gibt dafür eine Million Gründe – diese hier aufzuführen, würde den Jahresrückblick sprengen. Fakt ist jedenfalls, dass ich ein Leben lang gar nicht gewusst habe, dass ich eine große, tiefe Heimatwunde mit mir herumtrage. Ich habe zwar meine Magisterarbeit über das Thema „Identitätsfindung“ geschrieben, und ich habe durchaus immer dazu gestanden, dass ich in Polen geboren und als Tochter deutschstämmiger Oberschlesier aufgewachsen bin. Auch habe ich niemals meine schlesischen Wurzeln vergessen – weder sprachlich noch kulinarisch oder kulturell, und dennoch: Es fehlte immer ein Puzzleteil.

Und direkt am 6. Januar 2025 sollte ich dieses Puzzlestück wiederfinden. Unsere Großtante (eine Cousine meines Vaters) war mit über 90 verstorben, und ihre Wohnung in Essen musste aufgelöst werden. Zwei ihrer Enkelkinder (sozusagen mein Großcousin und meine Großcousine) haben sich auf den Weg gemacht und diese Aufgabe übernommen, und zum Abschluss haben wir uns dann verabredet. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, da waren wir uns einig. Und so fuhr ich, gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwester, zum verabredeten Ort, unsicher, wie wir uns denn begrüßen sollten: per Handschlag, oder doch eine Umarmung? Diese Frage löste sich ganz schnell in Luft auf. Die beiden betraten (zusammen mit dem Mann unserer Großcousine) das Restaurant, und ein Kreis schloss sich. Wir lagen uns sofort in den Armen, es war ein magischer Augenblick. In den Gesichtern der Beiden konnte ich die gesamte Ahnenreihe sehen, ja, nachgerade spüren.

Plötzlich stand die Zeit still. Wir saßen stundenlang zusammen, waren uns sofort vertraut, und es war so deutlich zu fühlen: Blut ist dicker als Wasser. Obwohl wir uns noch nie persönlich begegnet waren, war da eine Verbundenheit, die wirklich magisch war. Ich konnte auf einmal fließend Polnisch! Natürlich weiß ich, dass ich Polnisch sprechen kann, ich kann es sogar lesen und schreiben, obwohl ich lediglich 2,5 Jahre zur polnischen Schule gegangen bin. Aber dass ich SO gut direkt aus dem Herzen sprechen kann, das wusste ich nicht! Die drei sprechen zum Glück auch etwas Deutsch, so, dass die Verständigung perfekt klappte.

Und das Geschenk dieser Begegnung: Plötzlich wurde da etwas in mir lebendig, das jahrzehntelang eingefroren gewesen war. Ich spürte ganz deutlich: Das sind die Wurzeln. Immer wieder suchte ich nach Worten, klar, und als ich fragte: „Wie heißt eigentlich ‚Heimat‘ auf Polnisch?“, sagte Ela, die Cousine: „Heimat się nie tłumaczy“ – „Heimat, das übersetzt man nicht.“ Ich bin bis heute zutiefst berührt von diesen Worten. Wie recht sie hat! Das übersetzt man nicht. Das fühlt man.

Zum Abschied laden sie uns herzlich ein, sie zu besuchen. Und ich spüre: Ja, das will ich! Endlich wird es möglich sein, denn ich habe mich wiedergefunden, und ich kann jenseits des großen Trennungstraumas meiner Kindheit, ganz ohne Heimatverlust, endlich zu meinem Ursprung reisen. 2026 wird ein neues Kapitel darüber schreiben. Und bis dahin bleiben wir in Kontakt und schreiben uns regelmäßig, verschicken Fotos und kleine Updates aus unserem Alltag.

„Heimat“ übersetzt man nicht. Heimat fühlt man.

Und plötzlich kommt die Sichtbarkeit ganz von allein

Interessanterweise hat mich dieses Erlebnis auf allen Ebenen gestärkt. Ich konnte 2025 erleben, wie wichtig (und auch lösend) es ist, zu wissen, wer ich wirklich bin. „Wahrhaftig. Wahrhaft ich.“, schreibe ich irgendwann einmal in mein Notizbuch, in dem ich Textfragmente sammle. Das gefällt mir! Wahrhaft ich zu sein, und mich auch so klar zu zeigen, das ist für mich das Größte. Freilich muss ich mich dazu erst richtig kennen, und das ist ein lebenslanger Prozess.

2025 bin ich mir auf jeden Fall wieder ein ganzes Stück nähergekommen. Das Heimat-Puzzle hat einen regelrechten Erkenntnis-Erdrutsch ausgelöst: Plötzlich wird mir klar, warum ich unbedingt ländlich, in einem Haus mit roten Ziegeln wohnen MUSS, obwohl ich auch eine sehr urbane Person bin – na klar, ich bin so aufgewachsen. Und es erklärt mir auch, warum ein Haus am See mein großer Traum ist: Ich habe meine Kindheit am See verbracht, mitten in der Natur. Prägung? Sicher. Und auch Verwurzelung.

Als Spätaussiedlerin der 70er Jahre hatte ich die Strategie der absoluten Anpassung gewählt. Innerhalb weniger Wochen (!) habe ich mich (im Gegensatz zu meiner restlichen, erwachsenen Familie) optisch und sprachlich angepasst. Das war damals meine Überlebensstrategie, ich spürte intuitiv, dass ich ohne Mimikry untergehen würde. So kam es, dass ich oft nicht ganz klar zu meinen Erfolgen und auch Erlebnissen stehen konnte, denn ich wollte um keinen Preis auffallen.

Tragisch, wenn man so eine Rampensau ist wie ich! Ich bin die geborene Spotlight-Persönlichkeit, und so war es mitunter sehr anstrengend für mich, mein Licht immer wieder dimmen zu müssen. Doch 2025 konnte ich diese selbst auferlegte Zensur endlich beenden und so was von sichtbar werden! Das hat sich auf mannigfaltige Art und Weise geäußert:

  • Ich habe meine Website komplett neu erstellt und meinen Blog gestartet. Dabei schreibe ich sehr persönlich (niemals privat) und ich gebe sehr viele Einblicke in meine Innenwelt: Hey, sichtbarer kann ich nicht werden! Oder?
  • Doch! Ich habe erstmals Videos auf YouTube veröffentlicht, und das direkt mit einem ganz heißen Thema: meine Erkrankung als Folge der COVID-19-Impfung 2021. Wow, haben meine Knie geschlottert! Ich habe nicht nur Videos gepostet, sondern auch zu mir gestanden – das war sehr wesentlich für mich, und ich habe so viele positive Rückmeldungen bekommen, dass ich wirklich erstaunt war. Die Videos habe ich dann später wieder vom Netz genommen, sie hatten ihre Bedeutung für mich erfüllt. Du kannst alles dazu hier nachlesen: Mein „Davor“ und mein „Danach“: Mein Leben mit Post Vac, und warum die Welt dennoch ein freundlicher Ort ist.
  • Die Sichtbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Jahr. Ich beginne, mich mit dem Älterwerden und allen damit verbundenen Vorteilen, aber auch Nachteilen, auseinanderzusetzen. Meine neue „Abteilung“ ist geboren! Die Great Ager! Genau das bin ich nämlich, ein Great Ager, und genau das ist auch meine Zielgruppe: Frauen im großartigen Alter (das genaue Alter definiert jede Frau selbst), die ihr Leben mit dem großen Löffel löffeln wollen.
  • Ich mache mich öffentlich stark für Frauengesundheit, Emanzipation und Frieden. Wie? Natürlich durch Worte, aber auch durch klare Positionierung und eine klare Haltung bei Kommentaren. Ebenso setze ich mich ein für einen würdevollen Umgang mit dem Thema Post Vac und den daran Erkrankten.

Ein Jahr der Gesundheit und Heilung. Doch was bedeutet das eigentlich?

Nach vier Jahren mit einer Multisystem-Erkrankung (durch Impfschaden) habe ich erstmals in meinem immerhin 58-jährigen Leben die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, krank zu sein. Ich bin seit fast zwei Jahren in Behandlung, und mein Arzt ist ein großartiger Begleiter mit sehr viel Feingefühl und Expertise. Noch Mitte des Jahres hatte ich eine super Phase und war in Saft und Kraft. Es hatte in den vergangenen vier Jahren immer wieder Phasen der Besserung gegeben, und ich habe gedacht: Super, das war es dann jetzt, ich hab’ es geschafft! Nur, um dann wieder eine Talfahrt zu erleben. Es ist ein sehr komplexes Thema. Die Forschung zum Thema Post Vac ist noch in den Kinderschuhen, und es kommen immer wieder neue Wendungen, die zu Rückschlägen führen können.

2025 war ein Achterbahnjahr in dieser Hinsicht. Es begann symptomfrei, nur, um Ende Januar bereits wieder eine Talfahrt aufzunehmen. Schmerzepisoden wechselten sich mit guten Phasen ab, und ich habe dieses Jahr erstmals Aufbauinfusionen erhalten, um die Kurve zu kriegen. Es war schon abenteuerlich. Immer wieder habe ich mich schlau gelesen, Seminare belegt (u.a. ein spannendes Seminar über Mitochondrien) und bin dabei definitiv schlauer geworden. Wissen ist Macht, und Fakten schaffen ist der einzige Weg aus jeder Krise. Die Spikeproteine scheinen hier eine wesentliche Rolle zu spielen, denn diese sorgen z.B. für entzündliche Prozesse im gesamten Körper, und Schmerzen, Brainfog und andere Symptome können sich daraus entwickeln.

Mittlerweile gibt es zum Glück Messverfahren, die es ermöglichen, Spikeproteine im Körper nachzuweisen, und man kann sogar unterscheiden, ob diese durch Impfung oder Erkrankung im Körper verblieben sind. Genau diese Untersuchung fand bei mir nun zum Jahresausklang statt. Sehr unschmackhaft: Ich habe auch nach über 1400 Tagen immer noch Spikes im Körper, obwohl diese ja eigentlich nach wenigen Tagen abgebaut werden sollten. Nun. Theorie und Praxis klaffen hier auseinander, und ich kann das jetzt einfach nur annehmen und weitermachen. Ich habe zum Glück in meinem Arzt einen Fachmann, der mich durch diese Zeit begleitet. Die Behandlung läuft, ich sehe positiv in die Zukunft. Jeden Tag geht es mir ein wenig besser.

Und so ist für mich das Jahr 2025 trotz Schmerzphasen und düsterer Zeiten ein Jahr der Heilung und Gesundheit, denn ich weiß, es sind so viele Faktoren am Heilungsprozess beteiligt. Erkenntnis des Jahres: Wenn ich dafür sorge, dass mein System sich stabilisiert, ist ALLES möglich. Mit System meine ich natürlich sehr viel mehr als meinen Körper; alle seelischen Aspekte spielen eine große Rolle, und mein Lieblingsmotto des Jahres lautet:

„Leben ist die beste Medizin!“

Ich habe nämlich selten so viele tolle Dinge erlebt und unternommen wie 2025! Ich nutze jede Phase, in der es mir gutgeht, um tanzen zu gehen, oder eine Wanderung zu machen, oder auch für kreative Projekte. Das Zusammensein mit Familie und Freunden hat mich über das Jahr getragen, ich habe tolle Reisen unternommen, und irgendwie hat es sich immer gefügt, dass ich gerade dann auch die Kraft dazu hatte. Ich kann es zwar nicht leiden, wenn mir jemand sagt, ich müsse nur an meinem Mindset arbeiten, dann würde es schon wieder besser werden, jedoch glaube ich fest daran, dass meine innere Haltung das Zünglein an der Waage ist! Und mein Mindset ist so was von gut, das weiß ich spätestens seit diesem Jahr.

Gesundheit ist für mich nicht die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit ist das Bewusstsein für alles, was gerade möglich ist. Und Heilung? Heilung ist ein Lebensweg. Das habe ich für mich aus 2025 mitgenommen.

Das Leben meint es gut mit mir.

Berufliches Highlight: neue Website, neuer Blog, neue Aufgaben

Ich habe beruflich gesehen eine neue Tür geöffnet. Seit vier Jahren (!) schreibe ich an einem Buchmanuskript. Mein Buchthema ist natürlich Jin Shin Jyutsu, und das ist auch der Grund für die lange Strecke. Es ist so ein großes Thema! Wo beginne ich, wo ende ich? Ich hatte mich so in diese Idee verliebt, dass ich gar nicht gesehen habe, dass es viel einfacher gehen kann.

Bis ich dann im Juli einen Workshop bei Judith Peters mitgemacht habe, der mich total beflügelt hat: „Sichtbarkeitsexplosion“! Das war natürlich Wasser auf meine Mühlen, denn ich war ja sowieso in dieser Schwingung. Sichtbar und klar zu sein, war die Voraussetzung für mich, noch einmal ganz neu durchzustarten. So habe ich meine WordPress-Angst über Bord geworfen, meinen Website-Umzug organisiert, die Website ganz neu erstellt und mit Inhalten gefüllt.

Wow! Das war ein megagroßer Schritt für mich, und plötzlich ergaben sich ganz neue Optionen. Die Ideen sprudeln nur so, ich komme gar nicht hinterher mit dem Schreiben, und ich habe durch die neue „Abteilung“ der Great Ager meine Positionierung klar definiert. Meine „Mädels“ finden mich.

Und das Buch? Wir werden sehen. 🙂

Außerdem habe ich meinen neuen Claim entwickelt: „Einfach mal nichts müssen.“ Wie großartig ist das denn? Ich habe das direkt zu meinem Motto für 2025 gemacht und mich so wenig wie möglich gestresst. Sehr empfehlenswert!

Meine Playlist 2025: Diese Songs haben mich begleitet

Einmal DJ, immer DJ. Für mich ist Musik immer ein Barometer, und so gibt es immer Songs, die eine ganz bestimmte Botschaft haben und mich durch bestimmte Phasen begleiten. Das kann eine Melodie sein, oder die Stimmung eines Liedes, aber natürlich auch der Text, der mich mitten ins Herz trifft. Ich liebe es.

Ich gehöre zu den Menschen, die gern laute Musik beim Autofahren hören. Und ich singe auch mit! 🙂 Musik ist schon immer heilsam für mich gewesen, und manchmal ist ein guter Song mehr wert als alle Medizin der Welt. Dieses Jahr haben es vor allem diese Lieder in mein Herz geschafft:

The Sound "Winning"
Musik ist mein bester Therapeut
  • The Sound, „Winning“
    I was going to drown
    Then I started swimming
    I was going down
    Then I started winning
    Winning, winning, winning
  • Coldplay „We pray“
    And so we pray for someone to come and show me the way
    And so we pray for some shelter and some records to play
    And so we pray, we’ll be singin‘ „Baraye“
    Pray that we make it to the end of the day
  • Lola Young „Messy“
    ‚Cause I’m too messy, and then I’m too fucking clean
    You told me, „Get a job, „ then you ask where the hell I’ve been
    And I’m too perfect ‚til I open my big mouth
    I want to be me, is that not allowed?
  • Robbie Williams „Tripping“
    First they ignore you
    Then laugh at you and hate you
    Then they fight you
    Then you win
    When the truth dies
    Very bad things happen
    They’re being heartless
    Again
  • Jody Wisternoff „The Bridge – Chicane Rework“
    All we needed
    Is right here
    Just imagine
    Ours for the taking

Großartige und besondere Momente in 2025

Fulda Graffiti
Im Frühjahr war ich das erste Mal in Fulda. Es war gigantisch schön!
Alvesen
Im Juni haben wir unsere Freunde in Norddeutschland besucht. Hier sitzen wir am See und sind ganz tief im Augenblick.
See
Und noch ein See-Foto. Es ist so ein magischer und wundervoller Ort!
Gänseessen
Dieses Jahr habe ich endlich ein Restaurant gefunden, welches Gänsebraten ohne Glutamat zubereitet.
Meine schlesische Seele hat geweint vor Glück!
Meine Freundin, die Königin, und ich auf dem Weihnachtsmarkt.
Polonaise
Mit meiner Freundin, der Fürstin, habe ich im Rheingau open air getanzt und bin sogar in der Polonaise mitgeschwungen.
Erdbeeren selbst gesammelt
Diese Riesenerdbeeren haben wir selbst vom Feld gepflückt. Und ja, sie schmeckten so, wie sie aussehen! 🙂
2025 habe ich unglaublich tolle Wolken gesehen! Diese hier war der absolute Höhepunkt: ein Herz, mitten am Himmel. Gänsehautmoment!
Lüneburger Heide, Totengrund. Ein beeindruckender Ort, man fühlt sich wie im Grand Canyon (auch wenn ich dort noch nie gewesen bin!).
Dieses Bild ist so stellvertretend für 2025: ein Weg tut sich auf, ein Weg nach Hause, in die heilsame Erkenntis: es ist ein gangbarer Weg. Ich muss ihn nur gehen.

Mein 2025-Fazit

2025: Danke, danke, danke!

Ich kann tatsächlich voller Erstaunen sagen: 2025 war ein Megajahr für mich. Trotz der durchaus miesen weltweiten Stimmung, sowie einiger sehr unangenehmer gesundheitlicher Episoden war dieser wilde Tanz auf der Achterbahn am Ende einfach nur gut. Meine Dankesliste ist lang, und sie umfasst Berufliches wie Privates!

Ein großes Dankeschön geht raus an:

  • Meine Online-Strömgruppe. Sie ist und bleibt ein Träumchen! Ich bin so dankbar für diese tollen Frauen, die sich jeden Monat einfinden, um gemeinsam zu strömen und eine Auszeit zu nehmen.
  • Judith Peters, die mich motiviert hat, ein Blogger zu werden und mich zu entfalten.
  • Matthias Roth, der mich mit seiner Art, Jin Shin Jyutsu zu vermitteln, immer wieder begeistert.

Und im privaten Bereich werfe ich Konfetti für alle, die mich begleiten.

  • Mein Mann. Er ist einfach großartig.
  • Unsere drei Katzen. Es sind wahre Herzwärmer. Sie haben 2025 immer wieder für Leichtigkeit gesorgt.
  • Meine Familie. Ich bin dankbar für die vielen schönen Stunden mit meiner Mutter, die Drei-Generationen-Stammtische, die wir gemeinsam mit meinem Neffen ins Leben gerufen haben, überhaupt für alle, die immer für mich da sind – das ist alles nicht selbstverständlich.
  • Meine Freundinnen. Meine beiden ältesten und besten Freundinnen (die Königin und die Fürstin) sind seit über 40 Jahren an meiner Seite, und dieses Jahr haben wir ganz besonders schöne, (auch) tanzende Zeiten zusammen gehabt. Aber auch alle anderen Freundschaften haben mich durchs Jahr getragen.
  • Die Menschen, die auf mich zugekommen sind, um mir eine helfende Hand zu reichen, als es mir am schlechtesten ging. Das hat mich besonders berührt, es waren oft ein paar Worte, oder einfach gute Genesungswünsche, und diese kleinen Gesten waren so heilsam!
  • Last not least bin ich einfach dankbar dafür, dass mein Körper solch ein Wunder der Natur ist! Unfassbar, was alles möglich ist, wenn ich nur die Geduld und das Vertrauen ins Leben mitbringe.

Bestimmt habe ich nicht alle genannt, und ich schicke einfach alle guten Wünsche raus an diejenigen, die ich hier nicht erwähnt habe.

Ein ganz fettes Dankeschön geht an mich selbst. Ich bin so glücklich, dass ich niemals aufgebe, dass ich mich immer wieder positiv motivieren kann, und vor allem: dass ich in der Lage bin, in den guten Phasen das Leben ausgiebig zu genießen.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

Meine beste Entscheidung 2025 war es, endlich sichtbar zu werden. Das hat sich auf allen Ebenen geäußert, und am deutlichsten ist es an meiner Website zu sehen. Die Entscheidung, Mitglied der Content Society zu werden, ist somit ein Meilenstein in diesem Jahr gewesen.

Privat habe ich die Entscheidung getroffen, jeden Augenblick der Fitness zu nutzen, um das Leben zu leben. Im Klartext bedeutet das: nicht nach To Do Liste zu leben. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal auf ein solches Füllhorn an wundervollen Erlebnissen zurückblicken konnte. 2025 hat mich gelehrt, im Augenblick zu sein und die Herzensenergie zu genießen, die gerade überfließt.

Weihnachten relaxed
Weihnachten waren wir total entspannt.

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht.

Ich war dieses Jahr sehr mutig und experimentell! Ich habe mich ins Vergnügen gestürzt und habe sehr viele neue Dinge ausprobiert:

  • Ich habe einige Stunden Schauspielunterricht bei der großartigen Britta Firmer genommen. Das war nicht nur eine Lektion in der Darstellerei, sondern auch ein zutiefst therapeutisches Erlebnis.
  • Zum ersten Mal war ich dieses Jahr in Fulda, und das gleich zwei Mal! Dort fand das Soul, Style & Spirit Retreat von Kathy Gering statt.
  • Ich habe mich in WordPress eingearbeitet, puh! Das war schon seit Jahren ein Thema für mich, und nun ist es eine Routine geworden! Raus aus der Steinzeit, hinein in die Gegenwart.
  • Obwohl ich seit 18 Jahren in Krefeld lebe, war ich 2025 das erste Mal beim KunstImpuls im Kaiser-Wilhelm-Museum. Und das dann direkt jeden Monat, weil es einfach großartig ist.
  • Ich habe ein Elektroauto! Seit August fahre ich sozusagen mit der Sonne direkt vom eigenen Dach. Grandios.
  • Kulinarisch war es dieses Jahr sehr experimentell bei uns: Wir haben eine Eismaschine und genießen unsere ausgefallenen Sorten: Erdnuss, Zimt oder Whisky-Früchte sind nur ein paar der Köstlichkeiten, die wir getestet haben.
  • Zum ersten Mal habe ich Paprika angebaut und geerntet!
  • Statt mich vor Weihnachten verrückt zu machen, war ich am 23.12. mit meiner Freundin im Museum. Diese Tradition wollen wir ab sofort fortsetzen: Kunst statt Weihnachtsputz! Wir durchbrechen jahrtausendealte Muster von Frauengenerationen, die es sich nicht vorstellen konnten, ausgerechnet vor Weihnachten etwas für sich selbst zu tun.

Meine Learnings in 2025

  • Jetzt ist immer der beste Augenblick.
  • Es gibt keine Alternative zur Wahrhaftigkeit.
  • Jedes „Warum?“ endet in einer Sackgasse.
  • „Wie?“ und „Was?“ hingegen öffnen neue Horizonte.
  • Ich bin ein Great Ager. Meine Falten sind gelebtes Leben.
  • Strömen geht immer.
  • To Do Listen, selbst wenn sie Ta Daaa Listen sind, bremsen mich aus. Ab sofort nur noch Einkaufslisten.
  • Ich diskutiere nicht mehr über den Wahrheitsgehalt meiner Erkrankung, ebenso wenig rechtfertige ich sie.
  • Reservierungen auf Bahnfahrten werden überbewertet. Nachdem meine reservierten Plätze jedes Mal ganz ohne mich durch Deutschland fuhren, habe ich beschlossen: Ab sofort heißt es „Leben am Limit“ = Bahnfahren ohne Reservierung.

Mein Ausblick auf 2026

Worauf ich mich freue

  • Der Tanz geht weiter! Bereits im Januar stehen zwei tolle Tanz-Events an, und so darf es weitergehen.
  • Ich bin mit meinem Newsletter in den Startlöchern und freue mich wie Bolle, eine geneigte Leserschaft mit Ströminhalten und Great-Ager-Themen zu erfreuen.
  • Wir haben im Sommer ein Haus in der Lüneburger Heide gemietet, das an einem kleinen See liegt. Jippie!
  • Natürlich freue ich mich auf die Reise nach Polen – zurück zu den Wurzeln.
  • Ich freue mich in der Tat darauf, meine Expertenartikel über Jin Shin Jyutsu mit Ruhe und Muße zu veröffentlichen. Mein Wunsch beim Bloggen: kein Druck, keine Hektik.
  • Ich plane eine Seminarreihe für Great Ager. Es wird eine Superkombi mit Jin Shin Jyutsu. Das wird großartig.

So kannst du 2026 mit mir zusammen strömen und ein Great Ager werden

  • Natürlich kannst Du gleich im Januar mit der Strömgruppe beginnen! Am 13.1.2026 findet der erste Kursabend im neuen Jahr statt. Hier kannst Du Dich anmelden: Kurstermine 2026.
  • Wenn Du Dich einfach mal ablegen und auftanken möchtest, ist eine Behandlung bei mir ideal. Terminvereinbarungen kannst Du einfach per E-Mail oder telefonisch ausmachen.
  • In Planung sind einige tolle Webinare: Einführung in Jin Shin Jyutsu, Vitalität kennt kein Alter, Strömen für Great Ager… Es wird ein tolles Jahr. Schreib mir gern eine E-Mail, dann informiere ich Dich über alle Neuigkeiten: info(at)johannawienzek.de.

Meine 5 Ziele für 2026

  • Mein Newsletter geht an den Start. Ich kann endlich die Fackel der Begeisterung in die Welt hinaustragen und Jin Shin Jyutsu Impulse sowie Great Ager Themen mit meiner Leserschaft teilen.
  • Seminare! Ich plane einen Einführungskurs für alle, die das Strömen kennenlernen wollen, sowie einen Great Ager Kurs für Vitalität und Lebensfreude.
  • Meine Website und mein Blog sollen weiter erblühen.
  • Yoga und Pilates sollen wieder meine Routine werden. Ich freue mich darauf!
  • Meine Reise nach Polen ist mein großer Herzenswunsch.
  • Mein Motto für 2026 heißt: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Von Johanna Wienzek

ÜBER MICH: Ich bin Jin Shin Jyutsu Praktikerin aus Krefeld. Im Jahr 2000 habe ich Jin Shin Jyutsu, auch als "Strömen" bekannt, kennengelernt. Nach meiner Ausbildung zur Jin Shin Jyutsu Praktikerin und Selbsthilfelehrerin habe ich 2004 meine eigene Praxis gestartet. Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich diese Kunst bis heute mit so vielen Menschen teilen darf. Ich gebe Selbsthilfekurse und auch Einzelbehnadlungen. Mein Leitmotiv ist: Zurück in die Einfachheit. Es ist alles schon da! Ausserdem bin ich Bloggerin und ein Great Ager: ich ermutige Frauen, jenseits von Altersklischees ein großartiges Leben zu führen. Ich schreibe nicht nur darüber, sondern kombiniere es mit dem Strömen - ein einfacher, kraftvoller und äußerst effektiver Weg zur Selbstermächtigung. Mehr über mich findest Du hier: Über mich.

14 Kommentare

  1. Hallo liebe Johanna, was für ein Jahr bei dir, richtig starke Transformation und alles unter diesen wunderbaren Claim! Ich freue mich auf dein Buch, streich das vielleicht, was da mitschwingt 🙂 die Welt braucht es. Danke fürs Mitnehmen. Guten Rutsch und beste Grüße Julia

  2. Liebe Johanna! Wie der „Zufall“ es so will- ich habe ich gefunden! Wow, was für ein Artikel! Chapeau :-))) Und dann auch noch dein Motto für 2026! Sicher weisst du, dass er von deiner Namensvetterin Jeanne D’arc stammt?! Gerne halte mich auf dem Laufenden…auch ich bin Great-Agerin 😉
    Deine Achterbahnfahrt kann ich gut nachvollziehen. Bei mir war es nicht so sehr gesundheitlich, und gleichzeitig macht es mir immer wieder bewusst: ist es nicht großartig, was wir so alles tun können? Und es auch oft als selbstverständlich empfinden? Herzliche Grüße

    1. Liebe Maria,
      vielen Dank für Dein Feedback. Offensichtlich erzeugt die Great-Ager-Energie eine Resonanz. 🙂
      Ich sehe es wie Du: Nichts ist selbstverständlich. Carpe diem, sobald es geht!
      Herzliche Grüße an Dich.

  3. Great Ager! Ich liebs! Wird gleich mal in meinen Wortschatz aufgenommen! Ich wünsche Dir ein wunderbares 2026! Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen! Gudrun

  4. Habe gleich mal den Song von Coldplay und Robbie auf meine Playlist gepackt. Lieben Dank für die Inspiration! Und deine Geschichte mit der polnischen Ahnenlinie hat mich voll berührt, danke fürs Teilen! So viele bewegende Momente. Bin gespannt auf deine Great-Ager-Themen, liebe Johanna, frohes Schaffen!

  5. Liebe Johanna
    Was für ein Jahr konnte ich bei Dir nachlesen – herrlich turbulent, heilend, überschäumend… Ich habe den Augenblick Deiner Wieder“vereinigung“ Deiner polnischen Familie(n) mit Gänsehaut mitverfolgt und mitgefühlt, vorallem wie Du beschrieben hast, dass Du aus dem Herzen „perfekt“ und plötzlich polnisch sprechen konntest. Einfach Magisch 💫 und wunderschön!
    Danke für Deine Ein- und Ausblicke, die mich berührt haben 🩷
    Weiterhin alles Liebe und Gute,
    Bea

  6. Liebe Johanna,
    dein Jahresrückblick ging mir unter die Haut. Ich habe dir bereits auf Instagram geschrieben, dass ich wohl auch eine Heimatwunde habe. Momentan verspüre ich wieder eine große Sehnsucht, und mein Wunsch, zurückzukehren, wächst. Bei mir ist es Dresden.
    Dein Motto „Leben ist die beste Medizin“ kann ich nur unterschreiben. 2025 war mein großes Projekt, Fülle in mein Leben zu bringen mit Hobbys, die mir gut tun: Kunst und Bloggen. Und es hat funktioniert – zum Glück bei dir auch!
    Ich wünsche dir ein weiteres kreatives Jahr, in dem du dich wohlfühlst.
    Liebe Grüße
    wünscht Katrin

    1. Liebe Katrin,
      vielen Dank für Deine Begleitung auf allen Kanälen.
      Ja, Heimweh kann schwer wiegen, wenn es nicht erlöst wird. Ich wünsche Dir, dass Dresden in Deinem Herzen wieder mehr Raum findet, und dann findet sich auch der Weg dorthin zurück – oder auch nicht. Ich schicke Dir einen ganz herzlichen Gruß und wünsche Dir ebenfalls nur das Beste für 2026.

  7. Liebe Johanna,
    dein Rückblick spricht mich total an. Mit jedem geschriebenen Wort kommst du so lebendig und quirlig rüber. Deine positive Einstellung zum Leben ist ansteckend. Grossartig!
    Und deshalb werde ich zu Jin Shin Jyutsu anmelden als Geschenk an mich selbst. Ich bin gespannt.
    Herzlichen Gruß, Birgit

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