Heilung, Heimat und Aloha: So war mein April 2026

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Apfelblüte April 2026

Ich habe mich im April, rückblickend betrachtet, sehr intensiv mit meiner Identität befasst. Mein Jahresmotto lautet „Ich bin, wer ich bin“, und es ist so beeindruckend, wie es sich Schritt für Schritt äußert. Ich habe im April durch meine extrem verbesserte Gesundheit endlich wieder das Gefühl bekommen, ich selbst zu sein. Es fühlt sich einfach soooo gut an, wieder gesund zu sein! Falls Du Dich jetzt fragst, was das denn mit Identität zu tun hat: sehr, sehr viel! Denn nach Jahren voller Symptome ist es ein neuer Weg, und auch ein neues, befreites „Ich“, welches an die Oberfläche kommt. Ein sehr beglückender Prozess.

Im April ist auch ein weiteres Mosaiksteinchen in meine Seele zurückgekehrt: meine polnischen Wurzeln. Wie durch Magie hat eine polnische Jin Shin Jyutsu Praktikerin mich gefunden und ist auf mich zugekommen, um über eine mögliche Kooperation zu sprechen. Herausgekommen ist eine herzliche zweisprachige Begegnung sowie ein Jin Shin Jyutsu Kurs für Great Ager, den ich halten und Renata ins Polnische übersetzen wird. It’s magic!

Darüber hinaus war ich auf einem tollen Retreat in Fulda, habe den Newsletter-Kurs von Judith Peters begonnen, bin aus dem April hinausgetanzt, und habe an jedem Fliederbusch gehalten, um den Duft zu genießen.

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Heilung: Ich bin spikefrei. Wow! Ein Wunder.

Bereits im März bekam ich den Befund: „Spikeproteine: negativ“. Wow, und nochmals wow. Wer sich mit der Thematik auskennt, wird gemeinsam mit mir aufstehen und eine Schweigeminute einlegen. Vor Ehrfurcht, und auch vor lauter Freude. Für alle, die sich jetzt fragen, was Spikes eigentlich sind: Ich war in den vergangenen 4,5 Jahren nach der Covid-Impfung erkrankt. Ich habe in einem Artikel zu meinem „Jahrestag“ davon erzählt. Und im vergangenen Monat habe ich bereits von der Therapie berichtet – Du kannst es hier nachlesen: „Der Monat der Spikeausleitung“.

Nach langjähriger Behandlung bin ich also gesund. „Meine Tochter ist geheilt!“, erzählt meine Mutter sogar überglücklich ihrer Physiotherapeutin. Ja, geheilt. Ein großes Wort! Ich nähere mich diesem Großen gerade in Babyschritten an. Was, wenn es wieder von vorne losgeht? Ich habe in den vergangenen Jahren nur allzu oft erlebt, dass nach einem Mini-Infekt über Nacht wieder alle Symptome, teilweise sogar noch verstärkt, wiedergekommen sind. Doch dieses Mal fühlt es sich anders an. Ich kann es wirklich mittlerweile FÜHLEN! Die Spikes sind weg.

Ich kann das gar nicht in Worte kleiden. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht! Forschungsstand ist derzeit: Wir wissen nicht, wann, wo, wie viele und warum die Spikeproteine im Körper was veranstalten. Kurzum: Wir wissen NICHTS. Ich weiß immerhin so viel: Wenn sich die Spikes unkontrolliert vermehren, können sie sämtliche Entzündungsgeschehen im Körper befeuern. Ich spreche da nicht von hypothetischen und theoretischen Vorgängen; vielmehr spreche ich aus eigener Erfahrung. Nach jeder Phase der Erholung kamen die Symptome immer wieder zurück: Schmerzen, Brainfog, tiefe Erschöpfung. Und diesmal ist es anders.

Obwohl ich eine mehrwöchige Grippe hatte, geht es mir hervorragend! Ich kann mich schmerzfrei bewegen, und ich sprühe vor Energie. Der April war für mich ein Transit-Monat: Ich habe meine Genesung ganz allmählich angenommen. Ich merke es vor allem daran, dass ich gar nicht mehr über Ursache und Wirkung sprechen will. Ich will nämlich im Moment nur eins: Das Leben mit dem großen Löffel löffeln! Und was die Zukunft bringt? Qué será, será.

Für mich ist es ein Wunder: Nach 4,5 Jahren bin ich gesund.

Heimat: Mein Weg zu meinem polnischen Ursprung. Ein weiteres Wunder.

Bereits im Dezember hatte ich einen DNA-Test gemacht, bei dem (überhaupt nicht überraschend) herauskam, dass ich fast ausschließlich slawische Gene habe. Kein Wunder, bin ich doch in Polen geboren. Und doch, es war für mich wie eine Offenbarung, denn plötzlich fügten sich Bilder und Puzzleteile zusammen, und ich konnte endlich fühlen, wer ich bin. Ich habe darüber bereits im vergangenen Monatsrückblick erzählt: „Zurück zu den Wurzeln: Meine slawische Seele jubelt“.

Ich habe im April nicht nur mein neues gesundes Ich gefeiert, sondern habe auch meine Identität dank dieses DNA-Tests neu zusammengesetzt. Und kaum hatte ich dieses warme, köstliche Gefühl von Zugehörigkeit in mir, geschah etwas Magisches: Ich bekam eine E‑Mail. Zum Thema Jin Shin Jyutsu in Polen. Auf Polnisch! Von einer polnischen Jin Shin Jyutsu Praktikerin, die in Deutschland gelebt und studiert hatte, hervorragend Deutsch spricht, und die jetzt wieder in Polen lebt und dort das Strömen verbreiten möchte. Und da sie das nicht allein machen möchte, hat sie mich im großen Internet gefunden, als sie nach jemandem suchte, den oder die sie mit ins Boot nehmen könnte.

Ist das magisch oder ist das magisch?? Ich schrieb zurück, und wir verabredeten uns sofort zu einem Zoom Call. Renata, so heißt die reizende Kollegin, und ich verstanden uns sofort, die Chemie stimmt. Es war so witzig: Wir haben abwechselnd Deutsch und Polnisch gesprochen, und wussten sofort: Ja, wir wollen etwas zusammen auf die Beine stellen. Long story short: Wir werden einen gemeinsamen Online Kurs für Great Ager organisieren. Ich referiere, Renata übersetzt mich. Bereits am 20.5.2026 wollen wir starten.

Wie toll ist das denn bitteschön?? Und ich bin so glücklich dabei, denn so entsteht ein Brückenschlag in meine Heimat. Heimat – das ist der Ort, an dem ich geboren bin. Zuhause hingegen ist der Ort, an dem ich lebe und mich beheimatet habe. Ich habe das Gefühl, dass ich im Moment beides ein Stück näher zusammenbringe. Und es ist ein Ort entstanden, der beides vereint. Ich bin zuhause in mir.

Der April hat mir ein Zuhause in mir beschert.

Aloha: Es darf leicht sein.

Bereits zum dritten Mal fand das Soul, Style & Spirit Retreat meiner großartigen Stylistin Kathy Gering in Fulda statt. Ich machte mich diesmal ganz ohne Reservierungen auf den Weg, denn meine Bahn-Erfahrungen haben mich gelehrt: Viel Ommm und viel Humor, aber keine Plätze reservieren, sind die Eckpfeiler des Bahnfahrens. Dieses Mal haben wir beim Retreat sehr viel mit unseren Mustern und Farben experimentiert. Das war total spannend! Und irgendwie auch ein echter Aha-Effekt für alle Teilnehmerinnen, denn EIGENTLICH wussten wir es alle intuitiv, was uns gut zu Gesicht steht. Doch die professionelle Aufarbeitung von Kathy war noch ein Stückchen erhellender.

Neben tollen Farbexperimenten gab es natürlich auch wieder intensive Prozessbegleitung, bei der wir in einem geschützten Raum wieder ein paar lose Fäden in unserem Inneren zusammenbringen konnten. Die Stilbegleitung bei Kathy ist so viel mehr als nur die richtigen Farben und Formen zu kennen! Es geht immer auch darum, zu spüren, was noch nach außen will, und wie es sich dann stilistisch äußert. So passend zu meinem Identitätsthema, und ich habe sehr viel für mich mitgenommen.

Natürlich war es AUCH ein Verwöhnwochenende für uns alle. Das phantastische Boutique Hotel Hodes ist ein echtes Erlebnis. Jedes Zimmer ist anders und sensationell gestaltet, und dieses Mal hatte ich das Zimmer „Venedig“. Nach einem Wochenende voller Erkenntnisse, kulinarischer Genüsse und toller Gespräche gab es zum Abschluss noch einen Museumsbesuch im Vonderau Museum. Es ist absolut sehenswert, welch unglaubliche Fülle an verschiedenen Eindrücken! Am meisten hat mich eine Installation beeindruckt, die mit Licht und Ton gearbeitet hat. Man stellte sich in einen Raum voller bunter Lichter, und dann konnte man singen, lachen, Geräusche produzieren – und es erklang ein Echo. Sagenhaft! Und das Beste war der Text am Eingang: „Es werden keine Aufnahmen gemacht. Es gibt nur diesen einen Moment.“ Wie im Leben. Das nehme ich ab jetzt mit auf meinen Weg.

Zum Abschied schenkte Kathy uns Postkarten – wir durften jeweils eine aus einem Pokal ziehen und dann unsere persönliche Essenz des Wochenendes darauf notieren. Bei mir war es eine hawaiianische Tänzerin, und ich habe spontan hinten draufgeschrieben: „Es darf leicht sein.“ Großartig.

Was im April 2026 sonst noch los war

  • Ich war ganz viel in der erwachenden Natur und habe an jedem Fliederbusch geschnuffelt, den ich erreichen konnte. Leider ist die Zeit fast schon wieder vorbei. Carpe diem, oder: Es gibt nur diesen Moment, siehe oben.
  • Traditionell habe ich den Tanz in den Mai mit meiner Freundin, der Königin verbracht. Es war auch traditionell schön! 🙂
  • Ende April hat in der Content Society ein Mega Kurs begonnen: Double your List heisst er, und Judith nimmt uns sechs Wochen lang an die Hand und bringt uns alles rund um Newsletter bei. Ich freue mich!

Was ich im April 2026 gebloggt habe

Ausblick auf den Mai 2026

  • Newsletter! Der Kurs geht weiter, und ich bin so glücklich, dass ich „betreutes Klicken“ habe, und das Ganze nicht im Alleingang installieren muss. Und ganz nebenbei lerne ich auch noch, mit Claude zu arbeiten.
  • Mein erster bilingualer Kurs steht an! Renata Rutkowska wird meinen Kurs übersetzen, und ich bin jetzt schon total aufgeregt und voller Vorfreude. Jin Shin Jyutsu für Great Ager, das wird großartig!
  • Mein Geburstag Ende Mai ist für mich immer ein Fest. Es gibt im Mai Erdbeeren, Pfingstrosen, viele Feiertage und dann auch noch meinen besonderen Tag. Ein Träumchen!

Von Johanna Wienzek

ÜBER MICH: Ich bin Jin Shin Jyutsu Praktikerin aus Krefeld. Im Jahr 2000 habe ich Jin Shin Jyutsu, auch als "Strömen" bekannt, kennengelernt. Nach meiner Ausbildung zur Jin Shin Jyutsu Praktikerin und Selbsthilfelehrerin habe ich 2004 meine eigene Praxis gestartet. Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich diese Kunst bis heute mit so vielen Menschen teilen darf. Ich gebe Selbsthilfekurse und auch Einzelbehandlungen. Mein Leitmotiv ist: Zurück in die Einfachheit. Es ist alles schon da! Außerdem bin ich Bloggerin und ein Great Ager: Ich ermutige Frauen, jenseits von Altersklischees ein großartiges Leben zu führen. Ich schreibe nicht nur darüber, sondern kombiniere es mit dem Strömen - ein einfacher, kraftvoller und äußerst effektiver Weg zur Selbstermächtigung. Mehr über mich findest Du hier: Über mich.

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